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Bei diesem Beitrag fehlen ein reflektierender und ein analytischer Ansatz. Die Darstellung des Projektes ist zwar umfangreich und sinnhaft nachvollziehbar, erfüllt der Beitrag jedoch den Ansatz des hier verfolgten Projektes bzw. Buches? Das ist schon etwas problematisch. Hier muss noch etwas nachjustiert werden.

Dank
Ein Dank gilt Julia Schreiner und Eva Pfanzelter für die kritische Durchsicht während des open peer reviews.

Danke für den Hinweis! Wird umformuliert! Denn: die mobile Nutzung eines Blogs ist eine zentrale Frage der “usability”.

Werde ich machen. Neben Bildindentifikationen wären ja auch Transskribieren denkbar. Probeleme: eigentlich nur mangelnde Beteiligung und Qualitätskontrolle.

Auf der Tagung erfolgte eine Bestätigung des Modellscharakters für funktionierende Archivregionen.

    Mir fehltz die Begründung fürs Weglassen. Ein institutionelles Blog einer Kommune muss m. E. auch auf traditionellem Weg bekant gemacht werden. Die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Siegen-Wittgenstein haben ein Recht dies zu erfahren.
    Ich werde beide Abschnitte umformulieren.

“Eine mobile Seite wird standardgemäß angezeigt. Durch die Einfügung von Slideshare wird allerdings alles verkleinert, da sich der Frame nicht wie alle anderen Teile der Seite mitverkleinert. Hinzu kommt, dass slideshare nicht auf Apple-Geräten (iPhone / ipad) funktioniert, weil es Flash-basiert ist, aber trotzdem den Platz freihält.” Das ist nicht verständlich! Außerdem bedarf es einheitlicher Schreibweisen von Ausdrücken

Ja, warum nicht? Anonymität gehört zum Web 2.0 dazu, wenn es keinen namentlichen Weg gibt.

    So ist es nicht wirklich verständlich. Politische Macht der anonymen Masse? Gerade bewegt sich die Online-Welt dochn eine andere Richtung: klar erkennbare Netz-Identitäten.

      Ein institutionelles Blog nimmt KollegInnen bisweilen die Möglichkeit unter der “Fahne” ihres Archiv zu segeln. Strittige tagesaktuelle Diskussionen der Geschichtspolitik (Straßenbenennungen, Denkmalschutz bspw.) lassen es opportun erscheinen anonym zu agieren.
      Anonnyme Kommentare sind unter den allg. Bedingungen zugelassen.

NEin präsentieret ist im vorigen Absatz ;-)

a) Leider nicht möglich, aber ich frage nach.
b) Ja, aber erst nach Ende des Testlaufes Ende Februar 2012.

WordPressPlugin NewStatPress.

Ziel der ausführlichen Darstellung ist die Dokumentation der “Probleme” eines institutionellen Weblogs. Ich muss als Archivar einer Kommune meinen Träger ausführlich informieren. Er hätte sogar hier schon das Experiment stoppen können!

dieser Abschnitt kommt etwas unvermittelt; ist die “herkömmliche” Publikation also schon im Blog realisiert?
Beispiel bitte weiter entwickeln und generelles Potenial eines Archiv-Blogs ableiten.

bitte generelle Möglichkeiten und Probleme “crowdsourcing” analysieren

“Findhilfsmittel finden”: bitte anders formulieren

“prädestiniert” schon im Absatz zuvor

bitte weglassen; falls es von der Tagung wichtige neue Anregungen gab, (nur) diese einfügen.

Wichtiger wäre eine Aussage zur darüber hinaus gehenden Vernetzung. Ping backs etc.; gibt es Überlegungen zu hypotheses zu wechseln?

Welche Statistik-Anwendung? Google-Analytics? (ist datenschutz-rechtlich umstritten bis kritisch)

Was genau soll die detail-getreue Wiedergabe dieser Abläufe darlegen? Eine Erläuterung des Weblogs als Internet-Tagebuch ist an dieser Stelle nicht nötig. Bitte weglassen oder analytisch unterfüttern, was das Zitat darlegen soll.

Thema Videos, pdfs und andere Medien: Bitte nicht einfach die verschiedenen Erweiterungen auflisten, sondern auf zwei Ebenen analysieren: Welche medien-theoretischen Überlegungen haben zu den Erweiterungen geführt? Welche (ggf. rechtlichen, oder bzgl. Dauerhaftigkeit) Probleme können so entstehen? Passage zur mobilen Anwendung ist für die Publikation verzichtbar.

“Offenkundig Missglücktes darf gelöscht werden, andere Löschungen können zwar technisch nicht verhindert werden, sie sind aber unerwünscht.” – wer entscheidet, was “offenkundig” missglückt ist? Andere Löschungen – gemeint ist durch die AutorInnen selbst?

Was ist hier gemeint? Dass KommentatorInnen aus den Archiv auf Blogs anonym agieren? Welche Wege?

Wann ist eigentlich Redaktionsschluss damit ich ggf. aktuellere Diagramme einfügen kann?

Fazit
siwiarchiv.de kann nach den bis jetzt gemachten Erfahrungen als Modell für den Einstieg in die Welt der sozialen Netzwerke in kommunalarchivisch gut struktierten Bundesländer (z. B. Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen) oder Metropolregionen angesprochen werden.

Vorbemerkung
Das regionalarchivische Weblog siwiarchiv.de speist sich vor allem aus vier Quellen. Zuerst muss meine, 2007 beginnende Mitarbeit am ersten archivischen Gemeinschaftsweblog in Deutschland, Archivalia http://archiv.twoday.net , genannt werden. Archivalia zeigt, dass archivische und historische Themen wissenschaftlichen Ansprüchen genügend, kommentierend oder sogar unterhaltend präsentiert werden können. Der unmittelbar nach der Arbeitsaufnahme des KReisarchivs Siegen-Wittgenstein (16. Januar 2002) gegründete Arbeitskreis der Archive im Kreis Siegen-Wittgenstein bildet die zweite wesentliche Voraussetzung für das Blog. Die Kolleginnen und Kollegen fungieren als Mitautoren. Als technische Grundlage schließlich profitierte das Blog von den guten Erfahrungen, die das Kulturreferat des Kreises Siegen-Wittgenstein als dem KReisarchiv vorgesetzte Behörde mit dem eigenen Weblog siwikultur.de, http://www.siowikultur.de , gemacht hatte. Die praktische Umsetzung von siwiarchiv.de erfolgte durch den blogbetreuenden Referatsmitarbeiter. Letztlich ist das Blog die Publikationsplattform des Kreisarchivs, weil es im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein bereits drei regionalhistorischen Zeitschriften gibt (Siegerland, http://www.siegerlaenderheimatverein.de/zeitschrift-siegerland.html , Wittgenstein, http://wittgensteiner-heimatverein.de/zeitschriftwittgenstein.html , und Siegener Beiträge, http://geschichtswerkstatt-siegen.de/Publikationen.htm ). Eine weiteres konkurrrierendes Print-Organ erschien kontraproduktiv.

Thomas Wolf: siwiarchiv.de – Erster Versuch eines regionalen Archiv-Weblogs in Deutschland

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Allgemeines

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Am 16. Januar 2012 ist http://www.siwiarchiv.de als ein Weblog gestartet, das Einträge rund um das regionale Archivwesen und die regionale bzw. lokale Geschichte im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein aufnehmen soll. Bei großzügiger Auslegung werden Beiträge aufgenommen, die sich mit der Berufspraxis von Archivarinnen und Archivaren in der Region oder den Informationswünschen von Archivnutzenden und an Fachfragen des Archivwesens und der regionalen Geschichte Interessierten beschäftigen. Das Weblog dokumentiert somit sowohl eine historische Region als auch die archivischen und die im weitesten Sinne geschichtswissenschaftlichen Bemühungen innerhalb dieses Gebietes.
Alle Archive im Kreisgebiet sind berechtigt zu archivischen und regionalgeschichtlichen Themen mitzuschreiben. Grundsätzlich ist jede Autorin/jeder Autor für ihren/seinen Text verantwortlich, der medienrechtlich Verantwortliche steht im Impressum. Gelöscht wird allenfalls bei offensichtlicher Spam oder rechtswidrigen Beiträgen.
Offenkundig Missglücktes darf gelöscht werden, andere Löschungen können zwar technisch nicht verhindert werden, sie sind aber unerwünscht.

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Aufbau und technische Entwicklung des Blogs

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Bisher verfügt das Blog über folgende „Kategorien“: Allgemeines, Archive, Archivgut, Archivpädagogik/Bildungsarbeit, Bestandserhaltung, Denkmalpflege, Genealogie, Oral History/Zeitzeugenbericht, Persönlichkeiten, Publikationen, Regionalgeschichte, Sonstiges, Veranstaltungen und Wirtschaftsgeschichte. Diese Liste ist nicht abschließend; so kam es im halbjährigen Bestehen des Weblogs bereits zu drei Ergänzungen (Archivpädagogik, Denkmalpflege, Oral History/Zeitzeugenbericht).
Kommentare sind das Wesen jedes Weblogs. Sie sind, so lange rechtlich zulässig, ausdrücklich erwünscht.
Am 1. Mai erfolgte die Erweiterung des Weblogs in Richtung der Media-Sharing-Portale YouTube und slideshare, um Videos und Präsentationen bzw. PDF-Dateien einzubinden. Ob und welche sozialen Netze (z. B. Facebook, Twitter, etc.) zukünftig genutzt werden, ist noch nicht entschieden. Zurzeit ist eine Weiterleitung in die sozialen Netze Facebook, Twitter und Google+ jedem Lesenden möglich.
Eine mobile Seite wird standardgemäß angezeigt. Durch die Einfügung von Slideshare wird allerdings alles verkleinert, da sich der Frame nicht wie alle anderen Teile der Seite mitverkleinert. Hinzu kommt, dass slideshare nicht auf Apple-Geräten (iPhone / ipad) funktioniert, weil es Flash-basiert ist, aber trotzdem den Platz freihält. Um die mobile Nutzung von siwiarchiv zu erleichtern, wird daher zukünftig auf das direkte Einbetten via slideshare verzichtet.

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Seit Mitte April 2012 werden auf der Startseite Veranstaltungstipps angezeigt, die aus einem Google-Kalender generiert werden. Dieses zusätzliche Angebot war aufgrund der unerwartet vielen, im weitesten Sinne historischen Veranstaltungen notwendig geworden.

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Auftakt

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Am 12. März 2012 wurde das Weblog nach einer zweimonatigen Testphase in einer Sitzung des Kulturausschusses des Kreises Siegen-Wittgenstein unter dem Tagesordnungspunkt „Bericht der Verwaltung“ den Kulturpolitikerinnen und – politikern des Kreises Siegen-Wittgenstein vorgestellt. Es folgt der entsprechende Auszug aus der Sitzungsniederschrift:

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„…. Wolfgang Suttner bittet Thomas Wolf, zum kürzlich eingerichteten Archiv-Weblog zu berichten.
Thomas Wolf führt aus, www.siwiarchiv.de sei ein Gemeinschafts-Weblog der Archive im Kreisgebiet. Dieses Weblog müsse man sich als eine Art Internet-Tagebuch vorstellen, dessen Ziel die Darstellung der sehr lebendigen Archivregion nach außen und die Kommunikation mit den Nutzern sei. Seit dem Start am 16.01.2012 habe es 40 Einträge von sieben Autoren gegeben, seit 28.02.2012 seien 639 Besucher mit 4466 Seitenzugriffen zu verzeichnen. 25% der Zugriffe seien aus Deutschland erfolgt, 10% aus dem englischsprachigen Raum, darüber hinaus habe es Zugriffe aus den Niederlanden, Frankreich, Russland, Finnland und sogar vereinzelt aus Indien gegeben. Denkbare Ausbaustufen des Weblogs seien eine Facebook-Präsenz sowie Twitter- und YouTube-Accounts. ….“

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Zuvor war das Blog zum Tag der Archive am 3./4. März 2012 den Medien vorgestellt worden

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Rezeption

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Ab dem 28. Februar 2012 konnte mit Hilfe einer Statistikanwendung die Benutzung des Blogs verfolgt werden. Alle drei Diagramme zeigen ein noch uneinheitliches Bild. Aussagekräftigere Daten können wohl erst nach dem einjährigen Bestehen des Weblogs vorgelegt werden. Zumindest sind die Zahlen bis jetzt zufriedenstellend.

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In der Sphäre der Weblogs wurde siwiarchiv.de von Archivalia und dessen bibliothekarischem Pendant netbib wohlwollend aufgenommen. Im Blogportal der deutschen Geisteswissenschaften (de.hypotheses.org) wird siwiarchiv.de zweimal erwähnt (Redaktionsblog:  http://redaktionsblog.hypotheses.org/243 , Archive20:  http://archive20.hypotheses.org/149 ).

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Ebenso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger bedenkt man die Zurückhaltung der Archivierenden in Deutschland gegenüber dem Einsatz von Web 2.0 Anwendungen ist die Erwähnung des Weblogs in der „traditionellen“ Fachpresse und die Diskussion des Projekts auf fachwissenschaftlichen Tagungen. In der Ausgabe 02/2012 (Mai) des „Archivar“, einer deutschen Fachzeitschrift für Archivwesen, findet sich im Artikel “Archivische Spätzünder? Sechs Web 2.0-Praxisberichte” Joachim Kempers auf S. 136 eine erste, wenn auch knappe Erwähnung des Blogs.

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Auf dem Westfälischen Archivtag in Gronau wurde am 13. März 2012 im Forum „Wie nutzt man Archive? Medienvielfalt als Chance der Informationsverbreitung“ das Blog siwiarchiv.de als informationsverbreitendes Medium diskutiert. Auf dem 82. Deutsche Archivtag in Köln fand die Informationsveranstaltung “Social Media – Chance oder Gefahr?” statt. Dr. Joachim Kemper (Stadtarchiv Speyer) hat dort einen Web 2.0 Praxisbericht vorgelegt, der das Weblog siwiarchiv.de kurz erwähnte. Und im November 2012 wird im Rahmen der Tagung „Offene Archive? Archive 2.0 im deutschen Sprachraum (und im europäischen Kontext)“ auf  in Speyer erneut die Möglichkeit sein, siwiarchiv.de vorzustellen.

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Abschließend lässt sich feststellen, dass das Weblog nach halbjährigem Bestehen in der archivischen wie auch in der geschichtswissenschaftlichen Fachwelt nicht mehr unbekannt sein dürfte.

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Geschichts- bzw. archivwissenschaftliche Möglichkeiten des Weblogs

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Die eingangs vorgestellte Gliederung erlaubt vor allem die Rubriken „Archive“ und „Archivgut“ Archivalien und Findmittel auch im Blog zu präsentieren.

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Gerade die Sammlungsbestände der Archive (Fotos, Karten, Plakate, Werbemateriealien) sind so reizvoll, dass sie geradezu prädestiniert für eine Blogveröffentlichung sind. Das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein nutzt daher das Blog zur Präsentation vor allem der Fotobestände des Kreisarchivs.

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Das bestehende nordrhein-westfälische Archivportal archive.nrw.de ist die erste Anlaufstelle zur Publikation von Beständeübersichten und Findbüchern, so dass sich im Blog bis jetzt nur zwei Findhilfsmittel finden: das Ortsverzeichnis der Standesämter im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein (eingestellt am 7. März 2012: http://www.siwiarchiv.de/2012/03/ortsverzeichnis-der-standesamter-im-kreisgebiet/ ) und die Findliste der Filmsammlung des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein (eingestellt am 19. April 2012: http://www.siwiarchiv.de/2012/04/filmsammlung-des-kreisarchiv/).

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Ferner sind dort auch kleinere „crowdsourcing“-Projekte möglich, z.B. die Identifizierung historischer Fotos. So veröffentlichte das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein am Nachmittag des 10. Aprils 2012 eine Suchanfrage nach einem historischen Bild: http://www.siwiarchiv.de/2012/04/gebaude-des-kreisbaudirektors-herbert-kienzler-gesucht/ . Dieses Bild stammt aus einem Nachlass-Splitter des Kreisbaudirektors Herbert Kienzler, der am 31. Dezember 1999 im Alter von 92 Jahren verstorben war. Es war unklar, um welches Gebäude es sich bei dem gezeigten handelte. Am Morgen des 11. April 2012 beantwortete das Stadtarchiv Freudenberg die Anfrage, da das Bauobjekt sich in der Stadt Freudenberg befand. Mit der Planung des Gebäudes war Kienzler ausweislich der im Kreisarchiv vorhandenen Personalakte betraut. Ein Mut machendes Beispiel!

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Mit 23 Kommentaren, fast ein peer review, zu einer biographischen Skizze des ersten und einzigen kommunistischen Landrates des Altkreises Siegen, liegt der Blogeintrag vom 5. Mai 2012 an der Spitze der kommentierten Beiträge http://www.siwiarchiv.de/2012/05/landrat-heinrich-otto/. Die Diskussion zog erstmalige Quellenveröffentlichungen in einem Weblog durch das Landesarchivs Nordrhein-Westfalen  http://www.siwiarchiv.de/2012/06/landrat-heinrich-otto-lav/- und durch das Bundesarchiv http://www.siwiarchiv.de/2012/06/heinrich-otto-volksgerichtshof/   nach sich. Zudem stellte das Universitätsarchiv Siegen einen Lebenslauf ein, der sich in den Beständen nach langwieriger Suche gefunden hatte. Solch intensive Diskussionen fördern die regionalhistorische Forschung ungemein. Im Blog ist der zurzeit umfangreichste, recherchierbare Kenntnisstand zu besagten Landrat greifbar. Für eine „herkömmliche“ Publikation fehlte bis jetzt die Zeit. Mit Hilfe des Blogs wäre sie allerdings jederzeit möglich und wünschenswert.

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Ausblick

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Ein Ausblick nach so kurzer Zeit ist möglicherweise etwas verfrüht und in Anbetracht der rasanten Entwicklung auf dem Gebiet der sozialen Medien auch problematisch. Ob sich also siwiarchiv.de auch auf Facebook oder Google+ präsentieren wird, hängt vom Erfolg des Weblogs ab. Sobald dieser dauerhaft erkennbar ist, wird man sich dieser Frage stellen müssen. Twitter wird in der Zwischenzeit hauptsächlich als Medium zur Verbreitung der Artikel genutzt. Als weitere Media-Sharing-Plattform kommt ernsthaft noch flickr für den Aufbau interessanter Bildsammlungen in Betracht. Denn dort sind groß angelegte, kooperative Erschließungsprojekte denkbar. Archive aus dem amerikanischen Raum, aber auch z. B. das Stadtarchiv Speyer haben gute Erfahrungen mit entsprechenden Vorhaben gemacht.

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Neugierig blicken die Blogmacher auf die Nutzung der Kommentarfunktion durch die Leserinnen und Leser des Blogs. Letztlich liegt hier die große Stärke eines Weblogs der unmittelbare Kontakt zum breitgefächerten Publikum der Archive im Kreis Siegen-Wittgenstein.

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Denkbar, und womöglich erforderlich, ist das Aufgreifen tagesaktueller und geschichtspolitischer Themen (z. B. Straßenbenennungen, Sicherung archäologischer Fundplätze, Rettung von Denkmälern). In einem Fall Sicherung eines archäologischen, keltischen Grabungplatzes fand sich ein Kommentar eines Kreispolitikers zum entsprechenden Eintrag vom 26. August 2012. Der Blog also nicht nur als Informationsverbreitungs- sondern auch als (politische) Diskussionsplattform? Dies birgt zwar Gefahren für die beteiligten Archive, denn diese sind Vertreter der jeweiligen exekutiven Verwaltung und in diese hierarchisch eingebettet; aber die Anonymität des Internets eröffnet, wenn nötig, hier durchaus gangbare Wege.

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Noch nicht angesprochen wurde die Möglichkeit der spielerischen Vermittlung von archivischen und regionalhistorischen Fragestellungen auch hier biete das Weblog grundsätzlich eine ideale Plattform.