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Sehr trefflich formuliert – ein paar Gedanken und Hinweise zur Theorie der digitalen Geschichtsschreibung wären hier sehr willkommen, denke ich.

Ein “No-Go”? Das ist doch eine etwas sehr zugespitzte Paraphrase von Scheloske…

Interessant. Ist es nicht so, dass Blogs gerade eben die Grenze zwischen “privater” und “öffentlicher” Kommunikation, zwischen Notizen und noch nicht ganz druckreifen Gedanken und veröffentlichten Statements nachhaltig verwischen? Spricht nicht gegen die These, dass Blogs zu Wissenschaftskommunikation gehören; ist allenfalls eine Akzentuierung (oder Differenzierung), dass es sich v.a. um Wissenschafter-Kommunikation handelt. Die Personalisierung scheint mir ein relevanter Aspekt dieses Mediums und mithin auch zu beachten bezüglich der Frage des “(Auf)-Schreibsystems Wissenschaft”, das in Blogs eben nicht ganz so entpersonalisiert, formalisiert und standardisiert sich artikuliert wie sonst im gedruckten Wissenschaftsbetrieb…

Dieser Absatz sollte unbedingt ausgebaut werden, da er später nicht mehr Teil der Diskussion ist. Auch mit Belegen versehen etc.

Ohne in diese Diskussione lenkend eingreifen zu wollen: J. Schreiner formuliert eine Sichtweise. Dass es umgekehrt nach wie vor schwierig ist, sowohl Blogs als auch Portale ohne die Einbindung der Community zu etablieren, wird unter Umständen von außen nicht wahrgenommen.

Neutral und unabhängig: vermutlich nur bedingt, weil jeder Blog mit einer bestimmten Absicht verbunden ist – die Institution, der die AutorIn angehört, wir als potentielle LeserIn sicher mitgedacht.

Schluss und Kommentare im Beitrag von A. FAhrmeir hier bezweifeln die Sache mit den NachwuchsnutzerInnen aber entschieden.

RE: Link zu Blog Rainald Götz einfügen

Zusammenhang/Übergang zu vorher?

Hoppala: Wurde diese Idee der Dimensionen schon vorher irgendwo genannt?

Bitte Beispiele für so gut funktionierende natwi Portale/Blogs

Hmm, wissen wir, wie Dan Cohen das jetzt einschätzt?

RE: “Ja”: Blogs…

Das “Ich”-Sagen im Sinne einer Veranschaulichung der Subjektivität (auch) von wissenschaftlichen Positionen gehört für mich in eine ganz andere Kategorie als die z.T. sehr flapsige Sprache mancher Blogs – die letztlich dem Ziel, ernst genommen zu werden, zuwider läuft. Oder geht es hier um eine “fröhliche Wissenschaft”?

In freundlicherweise von Ihnen hier verlinkten [!] Kommentar bei rkb habe ich darauf hinweisen wollen, dass Teile des Diskurses der “Blogosphäre” in soziale Netzwerke auswandern. Es geht also nicht um “offene” Pingbacks, sondern um Diskussionen über Blogs v. a. in sozialen Netzwerken, die für den ursprünglichen Autor häufig nicht sichtbar sind.

“Mindeststandards” enthält zum Beispiel RFC 1855 (http://tools.ietf.org/html/rfc1855). Man sollte sich evtl. daran erinnern, dass Wissenschaftskommunikation am Anfang des Internet stand. Ist hier vielleicht “geisteswissenschaftliche” Kommunikation gemeint?

    Danke für diesen Hinweis! Warum werden diese Standards Ihrer Meinung nach nicht für die geisteswissenschaftliche Kommunikation übernommen?

      Zunächst noch eine interessante ältere Quelle: http://www.faqs.org/faqs/usenet/primer/part1/

      Zu Ihrer Frage würde ich vermuten, dass die ‘geisteswissenschaftliche Community’ durchaus unterschiedlich in Netznutzung hineinsozialisiert worden ist (ich bin natürlich kein Soziologe, es handelt sich hier also nur um eine ‘küchensoziologische’ Vermutung). Fachwissenschaftliche Konventionen greifen im Netz nur bedingt, deswegen tritt dieser je individuelle Hintergrund in der Netzkommunikation vermutlich deutlicher zu Tage als zum Beispiel auf einem Kongress. Aber auch im ‘real life’ ist die Wissenschaft vor Unkollegialität und Unverschämtheit nicht gefeit.

        Vielen Dank für den link-Hinweis, sehr treffendes Zitat: “Never Forget that the Person on the Other Side is Human. Because your interaction with the network is through a computer it is easy to forget that there are people ‘out there.’”
        Gibt es eigentlich bei de.hypotheses.org einen Kodex, welche “netiquette” einzuhalten ist? Eine “Qualitätskontrolle” ist ja nicht vorgesehen – siehe: http://historyblogosphere.oldenbourg-verlag.de/open-peer-review/m-koenig/#14

          Die zuoberst zitierten Netiquette-Standards sind ja keine Standards, die spezifische für wissenschaftliche Kommunikation geschrieben wurden (die Autorin Sally Hambridge hat damals bei Intel gearbeitet), sondern eher für eine stressfreien Umgang von Netz-Usern verschiedener Herkunft. Weder bieten diese Netiquette konkrete Auskunft zum Verhalten des speziellen Mediums “Blog”, noch zur speziellen Nutzung “Wissenschaft”

Jetzt ganz neu zum Thema “Über das Kommentieren in Wissenschaftsblogs”: Mareike König auf: http://rkb.hypotheses.org/290

Sie müssen ja gar nicht lustige Titel führen, aber sie können. Siehe auch den Gebrauch von “ich” im Blog, in der Wissenschaft ansonsten auch eher unüblich.

Im Beispiel der Global Perspectives treffen alle oben getroffenen Aussagen auch zu; Kommentare werden nicht auf der Startseite abgebildet; es sind sogar nur die Titel der Blogbeiträge, die auf der Startseite zu sehen sind. Einen Unterschied kann ich in dieser Hinsnicht nicht erkennen.

    Es geht hier vor allem darum, dass die auf GPDH genannten Blogs über reine Verlinkungen in diese Blogosphäre geholt werden; die Blogs müssen nicht eine GPDH-URL annehmen.

      Stimmt, dennoch, auch hier gilt Vorselektion! Und auch hier die Frage: Geht es ohne die redaktionelle Betreuung überhaupt? Unsere Kommunikationsstrukturen sind (noch) nicht dergestalt, dass sie alleine funktionieren …

In diesem Absatz wird m.E. ziemlich über das Ziel hinausgeschossen.
1) Zunächst wäre es sinnvoll, die Begriffe demokratisch und kollektiv zu klären: Was ist generell an Blogs „demokratisch“ im Vergleich zu anderen Medien? Doch nur der relativ einfache, niedrigschwellige Zugang dazu. Denn theoretisch kann in unserer Republik jeder ein Buch schreiben, jeder kann eine Zeitschrift herausgeben. D.h. hier ist zu differenzieren und zwar in den folgenden Punkten:
2) Wieso wird das demokratische und kollektive (?) Prinzip des Bloggens bei hypotheses.org systematisch ausgeklammert? Wir halten niemanden vom Bloggen ab. Das Angebot von hypotheses ist kein Softwareangebot wie z.B. WordPress, das dann von allen genutzt werden kann. Sondern es ist ein Angebot –das legt die Finanzierung und die Mission der beteiligten Institute nahe – für die akademische Community der Geisteswissenschaften. Damit sind Naturwissenschaftler ausgeschlossen, genauso wie Gabelstaplerfahrer u.a. Deswegen ist es noch nicht undemokratisch und unkollektiv. Der HZ wirft auch niemand vor, nur historische Artikel zu veröffentlichen. Das ist eine bewusste Wahl. Bei hypotheses kann jedoch jeder auf dem eigenen Blog schreiben, was er will, und das gerne auch kollektiv. Von der Redaktion werden keine Vorgaben gemacht.
3) Mir ist keine Redaktion einer wissenschaftlichen Zeitschrift bekannt, die gewählt und abgesetzt wird. Dennoch habe ich noch nie gehört, die HZ sei undemokratisch (man mag ihr und anderen Zeitschriften vorwerfen, die Auswahl der Artikel sei nicht transparent, aber das ist etwas anderes). Jede Zeitschrift, jedes Buch, das über ein Call for paper zustande kommt, wie dieses hier, ist dann undemokratisch. Warum wird da bei Blogs mit anderen Maßstäben gemessen? Warum soll eine Redaktion, ein Herausgeberteam von Blogs demokratisch gewählt werden (und wie soll das aussehen)? Wie demokratisch sind andere Projekte in dieser Hinsicht, L.I.S.A. z.B. oder Global Perspectives? Wird da das Medium „Blog“ nicht mit einer Allheilsvision überfrachtet?
4) Hypotheses kann für sich beanspruchen, aus der Community heraus entstanden zu sein, nicht aus einem verlegerischen Profit-Gedanken, und es steht zur Mitarbeit offen, das wird immer wieder betont. Kommunikationsmöglichkeiten über das Projekt an sich gibt es über Mail, Kontaktformular, Kommentar im Redaktionsblog und im Bloghaus, soziale Medien und Telefon genug. Hier wird aber suggeriert, das Projekt sei in dieser Hinsicht undemokratisch.
5) Die Startseite von Hypotheses versammelt als Teaser die Anfänge von Beiträgen, die der Redaktion besonders gefallen hat. Dabei werden keine kompletten Artikel publiziert, da dies negative Folgen für das Suchmaschinenranking hat. Es handelt sich also nur um die ersten Sätze. Die Kommentare sind am Ende eines jeden Beitrags sichtbar, zu dem man übergeleitet wird, wenn man den Beitrag lesen möchte. Zu schreiben, es seien keine Kommentare auf der Startseite, geht also am Kern der Idee vorbei. Ebenso könnte man sagen, es sind keine Hauptteile von Artikeln auf der Startseite. Die Diskussion – wenn sie stattfindet – bleibt auf den einzelnen thematischen Blogs und wird nicht etwa aus einer diktatorischen Grundhaltung der Redaktion heraus ausgeblendet. Im Beispiel der Global Perspectives im nächsten Absatz sind es sogar nur die Titel der Blogbeiträge, die auf der Startseite zu sehen sind. Einen Unterschied kann ich nicht erkennen.
6) Richtig ist die Feststellung, dass die Beiträge für die Startseite von hypotheses nicht von der gesamten Community, sondern von einer Redaktion ausgewählt werden. Dazu wird gerade ein Tool entwickelt, um zukünftig auch die Leser mitentscheiden zu lassen (siehe meinen Beitrag dazu in diesem Projekt).

In diesem wie im folgenden Absatz geht einiges durcheinander und das Prinzip von hypotheses (bitte überall ein Plural-s am Ende des Wortes einfügen) wird verkürzt oder falsch dargestellt. Es muss zwischen der Startseite von hypotheses und den einzelnen Blogs unterschieden werden.
1) natürlich wird bei hypotheses generell mit der Verlinkung von Blogs gearbeitet. Gemeint ist wohl: auf der Startseite von hypotheses werden nur Blogs angezeigt, die auch zu hypotheses gehören.
2) Zur vereinheitlichten Software: es gibt bei hypotheses Eigenentwicklung für WordPress.

Neutral und unabhängig sind sehr, sehr viele Blogs, nicht nur hist.net

    “Neutral” ist Schreiben (von Geschichte) per se nicht. Mit “unabhängig” ist gemeint institutionell unabhängig. Das können sicherlich auch andere als hist.net für sich reklamieren; hist.net dient hier als veranschaulichendes Beispiel. Blogs, die zu hypotheses zählen, sind nicht institutionell unabhängig.

      Kommt darauf an, wie man “Institution” definiert. Aber egal, wichtiger ist: was willst Du damit sagen? welche Schlussfolgerungen sind daraus zu ziehen?

ein frühes … (Z.2)

Ich freue mich besonders über Rückmeldungen zu diesem Schreib-Prozess!

    Herr Larbig (http://herrlarbig.de/) äußerte einmal, dass seine -m.E. recht elaborierten -Blogeinträge mit wenigen Ausnahmen direkt ins Netz formuliert würden.
    Dass ich selbst auch so vorgehe und Blogeinträge als Konzept für Wiki-Artikel oder andere Blogeinträge verwende, will nicht viel sagen, da ich üblicherweise nur Mini-Blogeinträge verfasse. (Der Grund für mein Vorgehen ist, dass ich meist so viele Verlinkungen vornehme, dass die Trennung von Formulierung und Verlinkung einen merklichen Mehraufwand bedeutete.)

Julia Schreiner: Neue (Auf)Schreibsysteme. Verändern Weblogs die Konventionen des geschichtswissenschaftlichen Schreibens?

1 0

Nach langer Zurückhaltung beginnen auch im deutschen Sprachraum mehr und mehr HistorikerInnen sich der Schreibform Weblog / Blog zu bedienen. Etabliert ist diese Art zu schreiben und zu publizieren zwar noch nicht. Es scheint dennoch an der Zeit, sich folgende Fragen zu stellen: Was bedeutet Bloggen für das Schreiben von Geschichte? Sind Blogs überhaupt Teil von Wissenschaftssprache?

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Die letzte Frage beantworte ich mit einem schlichten „Ja“. Blogs sind Veröffentlichungen. Blogs von WissenschaftlerInnen, die nicht rein privater Natur sind, sind Teil von Wissenschaftskommunikation und Teil des (Auf)Schreibssystems Wissenschaft.

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Bleibt die erste Frage: Verändert sich durch die Schreibform Bloggen das Schreiben von Geschichte an sich? Oder zurückhaltender formuliert: Welche Chance für Veränderungen sind dem Medium Blog eigen?

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Das Ich

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„Die Beiträge werden sich auf neu erschienene oder von mir (wieder-)entdeckte Bücher oder einzelne Aufsätze und Zeitungsartikel beziehen, auf Berichte in TV und Radio“

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So schreibt Jan Hecker-Stampehl über seinen Blog nordic history [http://nordichistoryblog.hypotheses.org/70]. Das Zitat ist exemplarisch für viele andere Beschreibungen der eigenen Blogs. Es geht darum, was der Autor, die Autorin, schreiben möchte. Es geht darum, explizit die eigene Meinung zu formulieren. Über die Schreib- und Publikationsform Blog wird das Ich als Ausdruck von Subjektivität gestärkt, das verschleiernde man rückt ins Abseits.

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Im Schreibsystem Weblog ist das Ich nicht nur legitim, sondern sogar unabdingbar. „Ich“ zu sagen, gehört zum Bloggen dazu, weil es sich hier um Schreiben im ursprünglichen Sinne des Weblogs, des Online-Tagebuches handelt. Wirkt dieses Ich-Sagen zurück auf das wissenschaftliche Schreiben auch außerhalb der Weblogs? Wird über den (Um-)Weg der Weblogs allgemein deutlicher, dass auch wissenschaftliche Texte von persönlichen Perspektiven, Fragestellungen und Sprachen geprägt sind? Es bestünde so die Chance, dass post-postmodernen Forderungen erfüllt werden, die Urheberschaft auch des wissenschaftlichen Autors, der wissenschaftlichen Autorin ernst zu nehmen und nicht länger zu kaschieren?

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Offensichtlich bedeutet Bloggen nicht die Beerdigung der Autorschaft. Folgen wir dem Rat von Marc Scheloske [Vortrag auf der Kick-Off-Tagung von de.hypothese; siehe http://www.scheloske.net/ und http://www.wissenswerkstatt.net/2012/03/13/wege-aus-der-nische-was-man-von-erfolgreichen-wissenschaftsblogs-lernen-kann/], quasi einem frühen Pionier des wissenschaftlichen Bloggens, dann MUSS ein Blog sogar immer Personen-bezogen sein und sich durch eine unbedingt charismatische Autorpersönlichkeit auszeichnen. Zumindest wenn dieser Blog ein erfolgreicher Blog sein soll.

9 0

Kann Charisma eine Grundanforderung an wissenschaftliches Schreiben sein? Ist das Ich-Sagen also nicht nur in methodisch-reflexiver Hinsicht ein Unterschied zu traditionellen Publikationsformen? Sondern geht es unter so einem Blickwinkel rasch mehr um Selbstdarstellung als um Inhalte [siehe Beitrag von Anton Tantner]? Selbstdarstellung meint dann die Darstellung des eigenen Selbst, des Ich des Schreibenden, meint aber auch Darstellung im Sinne von Präsentation. Traditionelle Publikationsformen grenzen z.B. die Möglichkeiten die Optik des eigenen Beitrages zu beeinflussen weitgehend ein: Schrift und Satzbild einer Zeitschrift sind vorgegeben, die Redaktion bestimmt, wann ein Aufsatz publiziert wird. Im Weblog hingegen sind AutorIn und Publikationsort eins.

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Der oben zitierte Weblog „nordic history“ hat sich unterdessen zum Gemeinschafts-Blog gewandelt – nach Scheloske eigentlich ein No-Go, in der Wissenschaftskommunikation jedoch ein probates Mittel, um zu einem Thema verschiedene spannende Impulse zu versammeln.

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Das Wir

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Liegt in den Gemeinschaftsblogs schon das Ende des Ich – der Anfang des Wir? Ja und Nein. Ja, denn mit jeglichem Gemeinschafts-Blog ist die eineindeutige Übereinstimmung der Urheberschaft des/der Bloggenden mit der URL des Blogs gebrochen. Mehr aber auch nicht. Das ist somit weder das Ende des Ichs, noch der Anfang des Wir.

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Denn auch in Gemeinschafts-Blogs können mehrere Ichs autonom schreiben; frühes, im deutschsprachigen Raum bekanntestes Beispiel sind die Blogs von Peter Haber und Jan Hodel auf hist.net [http://weblog.hist.net/]. Hier schreiben beide Autoren mit ihrer je eigenen „Handschrift“ Beiträge, zumindest in den letzten zwölf Monaten gab es keinen Gemeinschaftstext mehr und zum Autoren-Kollektiv wird hist.net vor allem über gegenseitige Kommentierungen.

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Kommentare sind eine Spur in Richtung kollektiven Schreibens, in Richtung des Wir. Das ist ja eines der Versprechen der Blogosphäre, dass durch vielfältiges gegenseitiges Kommentieren Formen gemeinschaftlichen Schreibens entstehen, Formen, die letztlich zu besseren Texten führen. Und vom Austausch mancher Sticheleien abgesehen, wird in den meisten Fällen kollegiale Kritik kollegial und freundschaftlich beantwortet. Dass zur Blogosphäre auch die Ausnahmen zählen, ist leider ebenso unvermeidbar, wie der Umstand, dass diese Ausnahmen ggf. besonderes Gewicht sowohl innerhalb der Sphäre als auch in deren Außenwirkung erlangen. Es gibt in der Community auch noch keinen basalen Konsens, was die Mindeststandards von wissenschaftlicher Kommunikation innerhalb der Blogosphäre sind. Ebenso wenig gibt es eine Verabredung, wie mit diffamierenden Texten umzugehen ist. Seltsamer Weise scheint im Gegenteil häufig noch die Annahme vorzuherrschen, dass im Zweifel inhaltlich wertvolle Beiträge verbale Entgleisungen überstrahlen [http://adresscomptoir.twoday.net/stories/156272066/]. Dies führt zur Grundfrage nach Seriosität und Ernsthaftigkeit (was nicht dasselbe ist) von Weblogs. Mit dieser Frage steht und fällt aber auch der Einfluss, den die Textform Blog auf das gesamte wissenschaftliche Schreiben wird nehmen können.

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Von diesem Umweg zurück zum Schreib-Netz-Werk der Blogosphäre. Das System der Kommentierungen ist nicht nur eines des Schreibens, sondern eines des Lesens und Schreibens. Dies mag es als gegenseitiges Zitieren, Rezensieren und in Sammelbände Einschreiben auch schon in analogen oder frühdigitalen Zeiten gegeben haben. Alle originär digitalen Schreibformen machen die Gedanken-Netzwerke indes noch klarer sichtbar. Gerade die Multiplikation von Inhalten über den Mikro-Blog Twitter verdeutlicht dies. Entscheidend in diesem Netzwerk sind noch nicht einmal die geposteten Kommentare – hier wird bisweilen eher noch ein Mangel beklagt [Landes: http://rkb.hypotheses.org/194], sondern die Verlinkungen, Pingbacks und dergleichen, die das eigentliche Netz der Kommunikation stricken. Interessant ist in diesem Zusammenhang für mich auch der Hinweis von Stefan Hessbrüggen (im Kommentar (!) zum gerade genannten Beitrag), dass die Verlinkung eine andere Art und Weise der Kommentierung sei, die die Hoheit über die Inhalte jedoch anders verteile. Ist der Kommentar einmal abgesetzt, kann er in der Regel nicht mehr gelöscht werden – eine kommentierte Verlinkung auf einen anderen Beitrag im eigenen Blog hingegen natürlich schon.

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Anders gefragt: Vielleicht sind Kommentare per se überschätzt? „The comment feature of blogs is vastly overrated anyway. My back-of-the-envelope calculation is that 1% of blog comments are useful to other readers.” So postulierte Dan Cohen im Jahr 2005 in seiner Anleitung, ein eigenes Weblog anzulegen. Im Sommer 2007 – als er mit seinem Blog auf WordPress umgestiegen ist – hat allerdings auch Dan Cohen Kommentare zugelassen. Die Möglichkeit einer Reaktion, die direkt für alle, die den Blog lesen, sichtbar ist, hat vielleicht überzeugt. Denn die Kommentar-Funktion bietet zumindest diese Möglichkeit einer Reaktion, ja Interaktion, die beim klassischen Publizieren nicht gegeben ist.

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Noch stärker und noch transparenter als beim Bloggen wird die kollektive Arbeit an einem Text in der Spielart des Open Peer Review, wie sie dem Projekt „historyblogosphere“ zugrunde liegt. Besonders im Feld der naturwissenschaftlichen Fachjournale ist dies bereits ein erprobtes Mittel. Der Wegweiser in Richtung eines kollektiven und transparenten Schreib-Prozesses scheint aufgestellt.

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Das Wir im Schreib-System Blog meint wie im Open Peer Review das Transparentmachen von Einflüssen, die deutlich sichtbarer werden als über Zitationen. Es meint nicht so sehr, das unter einer URL zusammengefasste AutorInnenkollektiv, das letztlich doch aus einzelnen AutorInnen besteht, die sich gemeinsam einem Thema verschreiben. In diese Kategorie fallen auch die vielfältigen Projekt-bezogenen [z.B. http://ehenvorgericht.wordpress.com/] oder institutionellen [z. B. http://www.maxweberstiftung.de/] Blogs.

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Die vierte Dimension

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Das Weblog als Schreibsystem ist – eigentlich – ein Schreib-Prozess. Es besteht zumindest die Option, dass nicht nur der fertige Text, nicht das Produkt veröffentlicht wird, sondern dieser Prozess. Das obliegt aber vor allem der persönlichen Arbeitsweise des/der BloggerIn. Damit ist auch ein öffentliches Scheitern des Schreib-Projekts als Möglichkeit inbegriffen.

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Aber dieses Postulat gilt eben nur eigentlich: Bei allen institutionell betriebenen Blogs ist diese Eigenart per se ausgeblendet. Und auch bei den Blogs, die sich weitgehend auf Einzel-Posts konzentrieren, greift die vierte Dimension nur in reduzierter Variante, nämlich in der Hinsicht, dass etwa Gedanken aus dem Netz(werk) aufgegriffen werden, und dann – oft in Form von eigenen Kommentaren zum eigenen Text – weitergeführt werden.

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Denn auch die Einträge in Weblogs sind nicht Schreiben direkt aus den Gedanken; sondern in den meisten Fällen Texte, die erst in einem privaten, abgeschlossenen (Daten-)Raum aufgesetzt, überdacht, umgearbeitet werden, bevor sie veröffentlicht werden.

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Dies ist wahrscheinlich ein Grundunterschied zum Kleinst-Text-Format Twitter. Die Texte der Weblogs sind längst der Dauerhaftigkeit verpflichtet und sie sind zunehmend Teil der eigenen digitalen Visitenkarte [siehe Beitrag von Anton Tantner]. Sehen wir Twittern als eine Form von Mikro-Blogging, dann zeichnet diese Schreibart viel stärker das Akute, Gedrängte, auch Kryptische aus – vor allem beim Live-Twittern zu Tagungen zu beobachten [http://weblog.hist.net/archives/6100]. Und auch die Geschwindigkeit, mit der auf tweets reagiert, geantwortet, re-tweetet wird, ist eine ganz andere. Bei Tagungen hat diese Schreibart bisweilen etwas von Kritzeleien im Klassenzimmer – allerdings mit dem Unterschied einer zumindest potentiellen Öffentlichkeit. Generell wird der Mikro-Blog auch von HistorikerInnen immer stärker eingesetzt, er ist die Möglichkeit, um Informationen rasch mit dem eigenen Netz-Werk zu teilen.

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Geschichtswissenschaftliche wie auch andere Blogs funktionieren derzeit als temporäre Publikationen. Aber auch viele gedruckte Veröffentlichungen sind – leider – oft nicht viel mehr; mit dem Unterschied, dass die gedruckten Papier-Seiten Lagerplatz einnehmen, und nicht nur Web-Space.

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Als Schlussfolgerung ist diese Eigenart also nicht weiter zu kritisieren, sondern als solche ernst zu nehmen und zu schätzen. Denn im Unterschied zu Print-Publikationen stehen beim Bloggen keine Schranken vor den Toren der Öffentlichkeit, und auch der zeitliche Ablauf vom Gedanken zum veröffentlichten Text ist allein der Arbeitsweise des Autors, der Autorin geschuldet.

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Das heißt nicht, dass Blogs nicht auch als fortlaufende, fortgesetzte Texte geschrieben werden können. Gerade die nicht-wissenschaftlichen Weblogs, sehr früh etwa das von Rainald Götz, haben diesen Weg beschrieben. Spannend sind hier die vielen derzeit neu gegründeten Blogs zu Dissertationsprojekten, die offen die Fragen der eigenen Forschung zu diskutieren suchen. Noch spannender ist ein Blick hinaus aus der deutschsprachigen Blogosphere, etwa zur – auch schon viel länger bestehenden, dadurch viel Text-reicheren – angelsächsischen. Hier finden sich am ehesten Blogs, die der Idee Mills Kellys folgen oder eher vorgreifen [http://switzerland2011.thatcampdev.info/session-reports/thatcamp-sessions/hows-changing-the-writing-of-history/], ganze Geschichten fortzuschreiben: Von den ersten Recherchen im Archiv bis zum fertigen – oder verworfenen – eigenen Text. Dies demonstriert im Sinne einer thematischen Engführung mit ausführlicher methodischer Reflexion Newton Key auf: http://earlymodernengland.blogspot.co.uk/. Keys Blog zeichnet sich aus durch ausgefeilte Beiträge, die Bilder wirklich kommentieren, zur Diskussion stellen – und nicht nur flüchtig aneinander reihen mit dem Hauptziel möglichst viele Blog-Einträge zu kreieren.

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Hilfreich beim Auffinden neuer Weblogs ist die Rubrik „Guck mal, wer da bloggt“ (warum müssen eigentlich Blog-Einträge solch lustige Titel führen?), die regelmäßig die Neuzugänge auf de.hypothese vorstellt (zuletzt: http://redaktionsblog.hypotheses.org/622). Besonders gespannt war ich auf die in die Kategorie „Eine Dissertation begleitend“ einsortierten. Ich hatte mir streng den Forschungs- und Schreibprozess begleitende, reflektierende, ja fortschreibende Weblogs, erhofft. Auf den ersten (!) Blick aber finde ich weitgehende Gemischtwarenläden aus Vortragsankündigungen und dergleichen. Das spricht nicht gegen diese Blogs; nur meine Erwartung wurde enttäuscht. Und wenn ich die Ankündigungs-Einträge ausblende – oder im Zweifel auch den guten Strukturen/Gliederungen folge –, dann fügt sich bisweilen doch etwas zusammen, was als Weblog einer Dissertation sehr gut funktionieren kann; auch als Aufschreibsystem im Sinne einer freieren Publikationsform, die die eigenen Gedanken zum eigenen Forschungsfeld schon früh in Worte und – vor allem – ganze Sätze fasst. In Sätze, die andere lesen (können) und somit öffentlich sind. Zu nennen sind etwa: Mark Mudrak: http://catholiccultures.hypotheses.org/dissertationsprojekt. Und besonders markant ist Robert Zimmermann im Eintrag über sein Blog:

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„im Sinne eines ‚Versuchslabors‘ soll dieser Blog Fragestellungen aufgreifen, die mir in meinem Forschungsalltag begegnen. Dabei sollen Thesen vorgestellt, Gedanken zu relevanter Literatur veröffentlicht und Veranstaltungshinweise gegeben werden.“ [http://umstrittenesgedaechtnis.hypotheses.org/uber]

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Oder auch Andreas Lerch im Eintrag über seinen Blog Astrologie in der Frühen Neuzeit: „Neben der rein historischen Analyse möchte ich meine wissenschaftstheoretischen Gedanken hier notieren und zur Diskussion stellen.“ [http://astrologiefnz.hypotheses.org/35]

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Offene Fragen 1: Die Macht der Technik

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So wie die derzeit noch ungebrochene Dominanz von Powerpoint Präsentationen vorbestimmt, so werden auch die Strukturen von Blogs und die Systeme der zum Blog zugehörigen Kommunikation durch ihren technischen Rahmen geprägt. Natürlich kann jeder und jede mit dem entsprechenden Aufwand individuelle Konfigurationen bauen. Denn die derzeit dominanten Programme und Plugins, vor allem die zu WordPress-Familie gehörenden, sind allesamt Open-Source-Produkte. Das derzeitige Versprechen tönt jedoch gerade: Jeder und jede kann mit-machen, mit-schreiben – und dies ohne großen Aufwand, und ohne erhebliche Technik-Kenntnisse.

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Es geht freilich nicht darum, eine (derzeit) dominante Software zu verteufeln. Vielmehr sind die Auswirkungen der technologischen Rahmensetzungen auf das Schreiben von Geschichte zu analysieren. Insofern ist nicht nur eine Methode, sondern auch eine Theorie der digitalen Geschichtsschreibung gefordert – auch wenn das vielleicht weniger „nett“ ist (Cohen).

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Trefflich ist in diesem Zusammenhang auch der Hinweis von Dan Cohen auf die “The tyranny of the calendar”: “There’s too much attention to chronology rather than content and the associations between that content.” Denn das mag die Kehrseite der vierten Dimension sein, die ins Schreibsystem Weblog Einzug gehalten hat: Rasch schielen wir auf die Quantität der Einträge, anstatt die Qualität von wenigen Publikationen nur alle paar lange Wochen zu würdigen.

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Offene Fragen 2: Monopolisierung

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Bloggen sollte eigentlich sein: freies Publizieren, frei zugänglich, gewichtet durch die veröffentlichten Inhalte und die – nach und nach – generierten Verlinkungen.

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Unterstützung anzunehmen und anzufordern im Bemühen, Aufmerksamkeit zu generieren, ist nicht nur legitim, sondern klug. Als institutionelle Distributoren sind vorhandene Online-Plattformen des Fachs ebenso denkbar wie Verknüpfungen mit kommerziellen Angeboten – wie sie etwa Verlage zur Verfügung stellen. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Beide sind nicht per se „neutral“ oder „unabhängig“ – letzteres können bedingt digitale Monolithe wie hist.net für sich proklamieren, ersteres niemand. Wissenschaftliche Verlage haben die Blogosphäre sehr lange ignoriert, sie verlinken nun auf Blogs „ihrer“ Autoren und entwickeln gemeinsame, thematisch abgegrenzte Projekte. Forschungsinstitute veröffentlichen Gemeinschaftsblogs oder verlinken wiederum.

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Einzigartig und ganz anders gelagert ist hingegen die Aufmerksamkeitsmaschine, die de.hypothese.org anzuwerfen versucht [siehe Beitrag von Mareike König]. Anknüpfend an das Mutterschiff aus Frankreich und vernetzt mit mehr und mehr europaweiten Beibooten zielt de.hypothese.org darauf, die zentrale Plattform für deutschsprachige geschichtswissenschaftliche Blogs zu werden. Hinter dem gesamten hypothese-Projekt steht eine bemerkenswerte (Man)Power und es ist unbedingt erfreulich, dass die Text-Form geisteswissenschaftliches Blog Schwung und Dynamik entwickelt, die vorher lange vermisst wurden. hypothese.org arbeitet jedoch nicht mit Verlinkungen auf Blogs. Wer mitmachen will, muss auf hypothese umziehen, und das heißt vor allem auch: eine hypothese-URL annehmen. Wer mitmachen will, wird dankbar das aufgesetzte WordPress in Anspruch nehmen – muss es aber auch, denn hypothese arbeitet ausschließlich mit dieser vereinheitlichten und vereinheitlichenden Software [zum für und wider: Beitrag Michael Schmalenstroer]

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Das demokratische, kollektive Prinzip des Bloggens wird von de.hypothese jedoch systematisch ausgeklammert. Nicht nur die Auswahl, wer mitmachen darf, sondern auch welcher Blog auf die Startseite von hypothese.org gestellt wird, unterliegt der Redaktion, nicht etwa der Community. Die Redaktion wiederum wurde nicht gewählt und kann auch nicht von der Community nach- oder umbesetzt werden. Bezeichnender Weise ist die Seite von hypothese selbst, die ja wie eine Blog-Kollektion funktioniert, nicht kommentierbar. Als Kommunikations-Medium gibt es nur die E-Mail in die Black-Box der Redaktion; und den Redaktions-Blog. Dabei sollte auch die Kommunikation zu den einzelnen Blogs zusammengefasst werden, zu einem echten Netz-Werk. Das hieße, dass man die Kommentare der annotierten Blogs auf der Start-Seite mit laufen lässt.

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Dass auch andere Wege beschritten werden können, zeigt etwa Global Perspectives on Digital History. Auch hier ist ein starkes, bestimmendes Redaktions- und Herausgeberteam maßgeblich. Auch GPDH wählt einen „Blogs des Monats“ oder Ähnliches aus; parallel läuft jedoch die von RSS-Feeds gespeiste Präsentation der historyblogosphere auf: http://gpdh.org/global-perspectives-unfiltered/. Hier müsste jetzt noch weiter gedachtet werden in Richtung Unterstützung der Auswahl durch semantische Algorithmen, wie es schon längere Zeit The Early Modern Commons praktiziert (und dabei sogar ohne WordPress arbeitet): http://commons.earlymodernweb.org/.

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Nochmals andere Wege beschreitet das Journal of Digital Humanities: http://journalofdigitalhumanities.org/. Eines der Kriterien, nach denen die Beiträge zur Publikation (hier allerdings im Rahmen einer Open Access Zeitschrift) auswählt werden, sind Response und Feedback, die sie von der digitalen Community erhalten.

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42 0

Die letzten Überlegungen zielten eher in Richtung von Publizieren als von Schreiben von Geschichte, aber in einem kollektiven, digitalen Schreib-Prozess sind beide Ebenen nicht länger strikt voneinander zu trennen, sondern müssen gemeinsam betrachtet werden.

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Wenn das Ich und das Wir im Schreibprozess mehr Gewicht bekommen, so wächst (nur?) bei mir die Hoffnung, dass Ausmaß, aber durchaus auch Muße zur Selbstreflexion des eigenen Schreibens zunehmen. Diese Selbstreflexion muss natürlich die Eigenheiten, auch die Auswahl, des Mediums einbeziehen, und darf sich bei aller Euphorie keine Narrenkappe überziehen. Experimentierfreude ist wunderbar und hat dem Feld der (deutschsprachigen) Geschichtsschreibung bisher sicherlich eher gefehlt. Wenn sie als ein weiteres Charakteristikum der Blogosphäre durch diese Tür auch in die Geschichtsschreibung und -wissenschaft ein bisschen einzieht, ist das unbedingt begrüßenswert. Zu aller Freude am Neuen und am Ausprobieren sollte sich zugleich die stete Reflexion über das eigene Forschen, Schreiben, Publizieren gesellen.

44 0

Die zitierten Blog-Beiträge bzw. Web-Seiten

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Dan Cohen, Creating a Blog from Scratch. Part 2: Advantages and Disadvantages of Popular Blog Software, Blogbeitrag, 18.12.2005, in: Blog: Dan Cohens Digital Humanities Blog  [http://www.dancohen.org/2005/12/18/creating-a-blog-from-scratch-part-2-advantages-and-disadvantages-of-popular-blog-software/], eingesehen, 4.9.2012.

46 0

Newton Key, The Early Modern England, http://earlymodernengland.blogspot.co.uk/.Lilian Landes, Hierarchie meets Netz meets Wissenschaft, Blogbeitrag, 17.8.2012, in: Blog: Rezensieren, Kommentieren, Bloggen [http://rkb.hypotheses.org/194], eingesehen 4.9.2012.

47 0

Andreas Lerch, Wozu ein Blog?, Blogbeitrag, 10.6.2012, in: Blog: Astrologie in der Frühen Neuzeit [http://astrologiefnz.hypotheses.org/35], eingesehen 2.10.2012.

48 0

Marc Mudrak, Dissertationsprojekt, Unterseite, in: Altgläubige in der Reformation [http://catholiccultures.hypotheses.org/dissertationsprojekt], eingesehen 2.10.2012.

49 0

The Early Modern Commons, Blog [http://commons.earlymodernweb.org/], eingesehen 29.9.2012.

50 0

Thomas Steinfeld, Why Digital Humanities is “Nice”, 25.5.2010, in Blog: Found History [http://www.foundhistory.org/2010/05/26/why-digital-humanities-is-%E2%80%9Cnice%E2%80%9D/], eingesehen 15.10.2012.

51 0

Jan Hecker-Stampehl, Warum dieser Blog, Blogbeitrag 11.2011, in: Blog: Nordic History [http://nordichistoryblog.hypotheses.org/59], eingesehen 20.9.2012.

52 0

Robert Zimmermann, Über das umstrittene Gedächtnis, Unterseite, in: Blog: Das umstrittene Gedächtnis. Erinnerungspraktiken in Skandinavien, [http://umstrittenesgedaechtnis.hypotheses.org/uber], eingesehen 2.10.2012.

53 0

Zeitschriftenartikel

54 0

A Community-Sourced Journal (editors), in: Journal of Digital Humanities, Vol. 1 No. 1 Winter 2011 [http://journalofdigitalhumanities.org/1-1/a-community-sourced-journal/], eingesehen 2.10.2012.