Oldenbourg Verlag
Die Wissenschaftsverlage der Oldenbourg Gruppe
Akademie Verlag

Kommentare nach Autor

466 Kommentare
Der Text geht nach meinem Dafürhalten nicht wirklich auf die Frage des Buches ein: welche Auswirkungen haben Blogs auf die Geschichte? Wie schreibt man mit Blogs Geschichte? Was hier beschrieben wird, ist vielmehr ein (durchaus interessantes) Geschichtsportal, das ohne im Text genannten Grund mit WordPress aufgesetzt werden soll. Aber nicht alles, was mit WordPress läuft, ist ein Blog. Völlig unbeantwortet bleiben Fragen wie: Wer schreibt mit welcher Expertise und mit welcher Motiavation an den Texten? Wie sollen die redaktionellen Prozesse aussehen? Gibt es eine feste Redatkion oder sind das Plattformen, bei denen alle mitmachen können. Gibt es Qualitätskontrollen, Zusammenarbeiten mit den lokalen Archiven oder den Medien vor Ort? Wie dynamisch sollen diese Plattformen sein? -- Der Text müsste wohl ganz grundsätzlich überarbeitet werden, sowohl vom Aufbau wie auch vom Stil, vor allem aber bezüglich der Fokussierung auf das Thema Blog. Und was auch vollständig fehlt, ist die Diskussion der medialen Spezifika, die der Einsatz von Zeitzeugen-Interviews in Form von Videobeiträgen mit sich bringt. Dies ist insofern zu bedauern, dass bereits recht viel über Zeitzeugen-Arbeit im Internet geschrieben wurde, der Link zu Blogs aber bisher nicht gemacht wurde. Das müsste meiner Meinung nach auf jeden Fall basierend auf der entsprechenden Literatur noch intgriert werden (zum Beispiel: Sabrow, Martin / Frei, Norbert (Hrsg.): Die Geburt des Zeitzeugen nach 1945, Göttingen 2012).
Wieso sollte das Projekt Technologieförderung erhalten? Es setzt ja offenbar vollständig auf eine bestens etablierte und kostenlos zur Verfügung stehende Technlologie.
Als mit der Sylter Geschichte nicht vertrautem Historiker kann ich hier nur ahnen, was historische Anspielung, was Gegenwart ist. Könnte man das vielleicht etwas klarer strukturieren?
Ende des Absatzes: Ich weiss auch im 8.Absatz noch nicht, um was es geht. Was ist gemeint mit "die wichtigsten Ereignisse"? Die Textdramaturgie geht nicht ganz auf, leider.
Der Absatz springt von Wurmsätzen zu abgehackten Nicht-Sätzen; das ist ziemlich schwierig zu lesen und sollte etwas vereinheitlicht werden.
SEO Management bitte ausdeutschen
"werden als wichtig erachtet": von wem?
Bitte den ganzen Text so formulieren, dass der Text auch nach Ende 2013 aktuell bleibt. Erscheinungsdatum des Buches ist ja Oktober 2013!
Vielleicht ist es ja so, dass wir im deutschen Sprachraum heute erst eine kleine Gruppe von blogenden Historiker/innen haben mit einem sehr beschränkten, aber doch stetig wachsenden Kreis von Leser/innen. Den Schritt, selber auch zu kommentieren, wagen viele nicht zu machen. Jungakademiker/innen vermutlich nicht, weil sie fürchten, als unseriös zu gelten und weil sie davon ausgehen, dass Blog-Aktivitäten zu einem Reputationsabschlag führen. Und gestandene Historiker/innen wollen sich wohl in Kollegen/innenkreisen nicht den Verdacht aufkommen lassen, möglicherweise unterbeschäftigt zu sein.