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466 Kommentare
Post-Publication Open Peer Review müsste es wohl heissen, nach dem Motto: publish first, comment/filter later. Das passt eigentlich ganz gut, denn jeder kann veröffentlichen was er/sie will. Über Kommentare idealerweise von Peers, erfolgt dann ein Review. Das meine ich mit "Offen" in diesem Zusammenhang.
Interessant bei Open Peer Review, so wie es hier praktiziet wird, ist ja auch, dass man als Autorin die anderen Beiträge des Sammelbands vorab zu lesen bekommt und die einzelnen Beiträge aufeinander abgestimmt werden können.
Finde ich auch, hier vielleicht noch mehr praktische Tipps zu den anderen Varianten, die im Absatz davor angesprochen wurde. Finde diesen Artikel sehr wichtig.
Hier wäre es gut, eine gängige Blogsoftware zu nennen, die man auf dem eigenen Server betreiben kann.
Auch durch das Hochladen in OA-Repositorien kann man die eigenen gedruckten Beiträge zugänglich machen. Ich meine, Terras spricht in erster Linie vom Twittern als erfolgreiches Mittel zur Verbreitung der eigenen Forschungsergebnisse, nicht von Blogs.
Zum letzten Satz: vielleicht wird sich nicht die gesamte Fachdiskussion verlagern, aber durchaus ein Teil davon. Dabei findet der Austausch über Blogbeiträge, das gemeinsame Nachdenken nicht immer im BLog selbst statt, sondern teilweise woanders (Mail, Tagungen, persönliche Treffen...), siehe stille Konversation von Marin Dacos in meinem Beitrag
Es geht nicht um bessere Texte, es sind andere Texte, andere Praktiken, die sich durch den hier richtig erwähnten schnellen eigenen, direkten und unmittelbaren Zugriff auszeichen. Aus meiner Sicht können durch diese Form der Technologie neue Texte und eine neue Art der Kommunikation entstehen. Es geht nicht um die Revolutionierung der Wissenschaftskommunikation, sondern um deren Weiterung (siehe Artikel von Mounier, Hecker-Stempehl,Absatz 15)
Das Wesen von Blogbeiträgen ist ein anderes, als bei den hier genannten Genres. Auch muss es beim Bloggen nicht darum gehen, ein Publikum mit anspruchsvollen Texten zu unterhalten, sondern es kann um gemeinsame Reflektion, Austausch, Kommunikation gehen.
In § 14 und 15 werden Blogs ausschließlich aus der Leserperspektive betrachtet; der Aspekt, was Bloggen dem Bloggenden bringt bleibt dabei außer Acht
Der Mehrwert von Blogs kann sein, thematische Sammlungen anzulegen von Informationen, die zwar an anderer Stelle auch zu finden sind, aber eben verstreut.
Manche AdministratorInnen haben mehrere Blogs, daher ist die Gesamtsumme der männlichen und weiblichen Admins insgesamt nicht 44. Von den angemeldeten Blogs haben noch nicht alle Beiträge veröffentlicht. Zwischen Anmeldung und erster Publikation vergehen manchmal Tage oder Wochen. Zwischenzeitlich haben sich die Zahlen natürlich wieder verändert...
Nein, so einen Kodex gibt es nicht.
Es gibt mehrsprachige Blogs, aber wir raten immer zu einsprachigen Blogs, wegen der Suchmaschinenoptimierung. Wer mehrsprachig bloggen will, ist mit zwei Blogs besser dran.
Nein, gibt es leider nicht.
Kommt darauf an, wie man "Institution" definiert. Aber egal, wichtiger ist: was willst Du damit sagen? welche Schlussfolgerungen sind daraus zu ziehen?
Sie müssen ja gar nicht lustige Titel führen, aber sie können. Siehe auch den Gebrauch von "ich" im Blog, in der Wissenschaft ansonsten auch eher unüblich.
Im Beispiel der Global Perspectives treffen alle oben getroffenen Aussagen auch zu; Kommentare werden nicht auf der Startseite abgebildet; es sind sogar nur die Titel der Blogbeiträge, die auf der Startseite zu sehen sind. Einen Unterschied kann ich in dieser Hinsnicht nicht erkennen.
In diesem Absatz wird m.E. ziemlich über das Ziel hinausgeschossen. 1) Zunächst wäre es sinnvoll, die Begriffe demokratisch und kollektiv zu klären: Was ist generell an Blogs „demokratisch“ im Vergleich zu anderen Medien? Doch nur der relativ einfache, niedrigschwellige Zugang dazu. Denn theoretisch kann in unserer Republik jeder ein Buch schreiben, jeder kann eine Zeitschrift herausgeben. D.h. hier ist zu differenzieren und zwar in den folgenden Punkten: 2) Wieso wird das demokratische und kollektive (?) Prinzip des Bloggens bei hypotheses.org systematisch ausgeklammert? Wir halten niemanden vom Bloggen ab. Das Angebot von hypotheses ist kein Softwareangebot wie z.B. Wordpress, das dann von allen genutzt werden kann. Sondern es ist ein Angebot –das legt die Finanzierung und die Mission der beteiligten Institute nahe - für die akademische Community der Geisteswissenschaften. Damit sind Naturwissenschaftler ausgeschlossen, genauso wie Gabelstaplerfahrer u.a. Deswegen ist es noch nicht undemokratisch und unkollektiv. Der HZ wirft auch niemand vor, nur historische Artikel zu veröffentlichen. Das ist eine bewusste Wahl. Bei hypotheses kann jedoch jeder auf dem eigenen Blog schreiben, was er will, und das gerne auch kollektiv. Von der Redaktion werden keine Vorgaben gemacht. 3) Mir ist keine Redaktion einer wissenschaftlichen Zeitschrift bekannt, die gewählt und abgesetzt wird. Dennoch habe ich noch nie gehört, die HZ sei undemokratisch (man mag ihr und anderen Zeitschriften vorwerfen, die Auswahl der Artikel sei nicht transparent, aber das ist etwas anderes). Jede Zeitschrift, jedes Buch, das über ein Call for paper zustande kommt, wie dieses hier, ist dann undemokratisch. Warum wird da bei Blogs mit anderen Maßstäben gemessen? Warum soll eine Redaktion, ein Herausgeberteam von Blogs demokratisch gewählt werden (und wie soll das aussehen)? Wie demokratisch sind andere Projekte in dieser Hinsicht, L.I.S.A. z.B. oder Global Perspectives? Wird da das Medium „Blog“ nicht mit einer Allheilsvision überfrachtet? 4) Hypotheses kann für sich beanspruchen, aus der Community heraus entstanden zu sein, nicht aus einem verlegerischen Profit-Gedanken, und es steht zur Mitarbeit offen, das wird immer wieder betont. Kommunikationsmöglichkeiten über das Projekt an sich gibt es über Mail, Kontaktformular, Kommentar im Redaktionsblog und im Bloghaus, soziale Medien und Telefon genug. Hier wird aber suggeriert, das Projekt sei in dieser Hinsicht undemokratisch. 5) Die Startseite von Hypotheses versammelt als Teaser die Anfänge von Beiträgen, die der Redaktion besonders gefallen hat. Dabei werden keine kompletten Artikel publiziert, da dies negative Folgen für das Suchmaschinenranking hat. Es handelt sich also nur um die ersten Sätze. Die Kommentare sind am Ende eines jeden Beitrags sichtbar, zu dem man übergeleitet wird, wenn man den Beitrag lesen möchte. Zu schreiben, es seien keine Kommentare auf der Startseite, geht also am Kern der Idee vorbei. Ebenso könnte man sagen, es sind keine Hauptteile von Artikeln auf der Startseite. Die Diskussion – wenn sie stattfindet – bleibt auf den einzelnen thematischen Blogs und wird nicht etwa aus einer diktatorischen Grundhaltung der Redaktion heraus ausgeblendet. Im Beispiel der Global Perspectives im nächsten Absatz sind es sogar nur die Titel der Blogbeiträge, die auf der Startseite zu sehen sind. Einen Unterschied kann ich nicht erkennen. 6) Richtig ist die Feststellung, dass die Beiträge für die Startseite von hypotheses nicht von der gesamten Community, sondern von einer Redaktion ausgewählt werden. Dazu wird gerade ein Tool entwickelt, um zukünftig auch die Leser mitentscheiden zu lassen (siehe meinen Beitrag dazu in diesem Projekt).
In diesem wie im folgenden Absatz geht einiges durcheinander und das Prinzip von hypotheses (bitte überall ein Plural-s am Ende des Wortes einfügen) wird verkürzt oder falsch dargestellt. Es muss zwischen der Startseite von hypotheses und den einzelnen Blogs unterschieden werden. 1) natürlich wird bei hypotheses generell mit der Verlinkung von Blogs gearbeitet. Gemeint ist wohl: auf der Startseite von hypotheses werden nur Blogs angezeigt, die auch zu hypotheses gehören. 2) Zur vereinheitlichten Software: es gibt bei hypotheses Eigenentwicklung für Wordpress.
Neutral und unabhängig sind sehr, sehr viele Blogs, nicht nur hist.net