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466 Kommentare
Eventuell für deutschsprachige Community erklären, was "Cléo" ist. "In seinem Blog arbeitet der Historiker bei „geöffneter Werkstatt“; er enthüllt seine tagtägliche Arbeitsroutine, seine Lektüren, seine Erkenntnisse, seine Hypothesen, seine Zweifel" - das ist zweifellos sehr schön, fast poetisch geschrieben: aber es gibt ja auch andere Spielarten: thematisch eng geführte Weblogs, keinesfalls (all)tägliche Schreibpraxen ... wird ja dann weiter unten im selben Absatz auch eingeschränkt, und vor allem dann in Absatz 6: da begnügen sich dann viele doch mit Veranstaltungsankündigungen; von Zweifeln und unfertigen Gedanken kann keine Rede mehr sein.
letzter Satz: starker Widerspruch zum Beitrag von Andreas Fahrmeir! Hier am besten Bezug aufnehmen. http://historyblogosphere.oldenbourg-verlag.de/open-peer-review/fahrmeir/#15
um zweimal Kann-Konstruktionen zu vermeiden, statt "kann der Grad an Interaktivität" -> "eignet sich der Grad ..." Absatz ist ansonsten wieder (!) sehr spannend!
"zu denen jeweils eine Gruppe von Autoren beitragen." -> beiträgt
besser als "nachzuspüren": nachzugehen
Was ist gemeint mit "Blogs in ihrer – auch historischen – Gattungsspezifik" ? historisch im Sinne in ihrer Zeit? oder im Sinne: geschichtswissenschaftlich?
Was ist ein "kompetenzorientierter" Geschichtsunterricht?
Bitte durchgehend gender-gerechte Sprache, also auch: Blogger/innen; Autor/innen
Anderes Wort für "Blogpraxen" wäre gut.
Den Aspekt "Selbst-Darstellung" und "Selbst-Vermarktung" als neue Anforderungen an WissenschaftlerInnen finde ich auch sehr wichtig! - und gut gelungen in der Umsetzung.
Stimmt der Bezug zum Absatz zuvor? Hier wirklich noch einmal auf "master narratives" eingehen?
Die ersten Absätze, die allgemeine Ausführungen zum Thema "Fragment" sind bitte straffen und mehr aufs Thema "Bloggen in den Geschichtswissenschaften" engführen. Auch Zwischenüberschriften würden dem Beitrag gut tun.
"Open Peer Review" scheint mir nicht nur "zu hoch gegriffen", sondern das Gegenteil der Praxis auf hypotheses zu sein. Was genau ist "open"? herzlich, j.
Das ist an sich eine Diskussion, die nicht direkt zu diesem Beitrag gehört!
pardon! kleine Korrektur! 14. Januar ist Abgabetermin ...
Diesen Absatz und den zuvor gedanklich zusammenführen.
Etwas zu viele Satzkonstruktionen mit "kann, können ..."
Text bitte insgesamt straffen und Thesen deutlicher herausarbeiten.
"Dafür profitieren Wissenschaftler auch von den gleichen Vorteilen der privaten Nutzer." -> wie die privaten Nutzer Absatz insgesamt bitte straffen.
Meinst Du mit "vorletztem" Absatz diesen zweiten? Die Gesamt-Analyse hier (in diesem Absatz) finde ich sehr gelungen - andere Beiträge sollten sich ggf. darauf beziehen!
Der Beitrag kann insgesamt eigentlich nur dann funktionieren, wenn die getroffenen Aussagen sehr klar an der Analyse konkreter Beispiele festgemacht werden. Vielleicht ist der Text aber auch einfach seiner Zeit vorraus, weil zu viel noch im Spekulativen bleiben muss? Bei der Lektüre bleibt dann zu viel offen.
Die Inhalte eines Blogs könnten dennoch auch wissenschaftlich und "hochkulturell" sein - wenn sie entsprechend, und von den entsprechenden Personen, konzipiert und umgesetzt sind. Was ist mit "zweifelhaften Unterhaltungswert" gemeint?
Bemerkungen zur "Mediatisierung der Alltagswelt" können gestrafft oder sogar ganz weggelassen werden.
"jüngste Gegenwart" - gibt es auch eine "ältere Gegenwart"?; bitte Beispiele für die genannten Kategorien: Videotagebücher etc. geben.
Thema bitte von Beginn an viel klarer machen - Beispiel "Arabische Revolution" führt eher zu weit weg.
zu umgekehrten Chronologie, narrativen Strukturen und Hypertext unbedingt auch Beitrag Hodel berücksichtigen.
bitte weglassen
So ist es nicht wirklich verständlich. Politische Macht der anonymen Masse? Gerade bewegt sich die Online-Welt dochn eine andere Richtung: klar erkennbare Netz-Identitäten.
"Holocaust-Leugnung" widerspricht schlicht deutschen Gesetzen. Aber was sind "Geschichtsgesetze"?
"Die Nutzer wandern schnell zwischen verschiedenen Anbietern hin und her." Das widerspricht eigentlich dem vorherigen Absatz, der ausführt, dass ein Wechsel erschwert ist.
Sehr spannende und bemerkenswerte Hinweise in diesem Absatz!
Widerspruch zum ersten Absatz? "dann bieten Blogs eine ideale Plattform, um die Liebe zu einem Themengebiet auch an ein breites Publikum zu tragen" und auch zur obigen sehr kritischen Einordnung der Selbstvermarktung im Netz.
Was ist hier gemeint? Dass KommentatorInnen aus den Archiv auf Blogs anonym agieren? Welche Wege?
dieser Abschnitt kommt etwas unvermittelt; ist die "herkömmliche" Publikation also schon im Blog realisiert? Beispiel bitte weiter entwickeln und generelles Potenial eines Archiv-Blogs ableiten.
bitte generelle Möglichkeiten und Probleme "crowdsourcing" analysieren
"Findhilfsmittel finden": bitte anders formulieren
"prädestiniert" schon im Absatz zuvor
bitte weglassen; falls es von der Tagung wichtige neue Anregungen gab, (nur) diese einfügen.
Wichtiger wäre eine Aussage zur darüber hinaus gehenden Vernetzung. Ping backs etc.; gibt es Überlegungen zu hypotheses zu wechseln?
Welche Statistik-Anwendung? Google-Analytics? (ist datenschutz-rechtlich umstritten bis kritisch)
Was genau soll die detail-getreue Wiedergabe dieser Abläufe darlegen? Eine Erläuterung des Weblogs als Internet-Tagebuch ist an dieser Stelle nicht nötig. Bitte weglassen oder analytisch unterfüttern, was das Zitat darlegen soll.
Thema Videos, pdfs und andere Medien: Bitte nicht einfach die verschiedenen Erweiterungen auflisten, sondern auf zwei Ebenen analysieren: Welche medien-theoretischen Überlegungen haben zu den Erweiterungen geführt? Welche (ggf. rechtlichen, oder bzgl. Dauerhaftigkeit) Probleme können so entstehen? Passage zur mobilen Anwendung ist für die Publikation verzichtbar.
"Offenkundig Missglücktes darf gelöscht werden, andere Löschungen können zwar technisch nicht verhindert werden, sie sind aber unerwünscht." - wer entscheidet, was "offenkundig" missglückt ist? Andere Löschungen - gemeint ist durch die AutorInnen selbst?
Danke für die Frage! Wir planen derzeit so, dass die AutorInnen Ihre Beiträge - entlang der Kommentare - bis 17. Januar überarbeiten. Dann gehen die Texte in Satz.
Vierte Dimension = Die Zeit
Für die Buch-Publikation bitte überlegen, ob die folgende Beschreibung der Blogs - mit den notwendigen links - besser in Form einer annotierten Blog-Liste dargestellt wäre. (merci!)
Das ist in der Tat eine sehr spannende Frage: Inwieweit müssen WissenschaftlerInnen im Digitalen sich auf ganz neue Art und Weise (selbst)darstellen. Und warum müssen Sie das? Welche Anforderungen stellen z.B. die Universitäten und Forschungseinrichtungen? Dazu gehören auch die Aktivitäten von Universitäten auf Facebook (siehe: http://weblog.hist.net/archives/6490) und der allgemeine Ruf nach "mehr Marketing" (http://www.wissenschaft-im-dialog.de/wissenschaftskommunikation/forum/forum-2012.html). Zählen aber nicht auf Projekte wie die Präsentationsfilme von WissenschaftlerInnen dazu, die Georgios Chatzoudis in seinem Beitrag für "historyblogosphere" vorstellt? http://historyblogosphere.oldenbourg-verlag.de/open-peer-review/chatzoudis/#16
Zum Thema Kommentare siehe auch den Beitrag von Mareike König auf: http://rkb.hypotheses.org/290
Hier wären absolute Zahlen wichtig, um die Resonanz einschätzen zu können.
Und hier Sebastian Gießmanns Replik auf den FAZ-Artikel: http://gab.hypotheses.org/392
Muss eine Erzählung immer auf ein Ende hin geschrieben sein? Ist dies nicht zur sehr die Vorstellung einer liniearen Geschichts-Schreibung?
Das sind eindrückliche Zahlen! Aber mir ist die Arithmetik nicht ganz klar: Heißt das, dass die anderen 16 (von 44) Blogs keine - oder nur einen? - Beitrag/Beiträge veröffentlicht haben? Worauf bezieht sich die Zahl von 18 Administratorinnen und 19 Administratoren? Bzw.: was ist mit den anderen 7 (wiederum gerechnet auf 44) Blogs?
Gibt es eigentlich bei hypotheses einen Kodex, welche “netiquette” einzuhalten ist? Siehe: http://historyblogosphere.oldenbourg-verlag.de/open-peer-review/schreiner/#comment-1-170
Vielen Dank für den link-Hinweis, sehr treffendes Zitat: "Never Forget that the Person on the Other Side is Human. Because your interaction with the network is through a computer it is easy to forget that there are people 'out there.'" Gibt es eigentlich bei de.hypotheses.org einen Kodex, welche "netiquette" einzuhalten ist? Eine "Qualitätskontrolle" ist ja nicht vorgesehen - siehe: http://historyblogosphere.oldenbourg-verlag.de/open-peer-review/m-koenig/#14
Warum müsste ein solcher Blog bei der FAZ angedockt sein? (und: vielleicht findet sich ja auch einE AutorIn ...)
Es geht hier vor allem darum, dass die auf GPDH genannten Blogs über reine Verlinkungen in diese Blogosphäre geholt werden; die Blogs müssen nicht eine GPDH-URL annehmen.
Das "Ich"-Sagen im Sinne einer Veranschaulichung der Subjektivität (auch) von wissenschaftlichen Positionen gehört für mich in eine ganz andere Kategorie als die z.T. sehr flapsige Sprache mancher Blogs - die letztlich dem Ziel, ernst genommen zu werden, zuwider läuft. Oder geht es hier um eine "fröhliche Wissenschaft"?
Danke für diesen Hinweis! Warum werden diese Standards Ihrer Meinung nach nicht für die geisteswissenschaftliche Kommunikation übernommen?
Lieber Herr Erren, wie kommen Sie darauf, dass Uwe Walter Emeritus ist? Siehe: http://faz-community.faz.net/blogs/antike/about.aspx; die Reaktionen auf Uwe Walters Blog sind zum Teil durchaus beachtenswert, siehe z.B. unlängst den Eintrag zum 12.09.12: “Nochmals die Besiegten: von Livius zu Walter Benjamin”: http://faz-community.faz.net/blogs/antike/archive/2012/09/16/nochmals-die-besiegten-von-livius-zu-walter-benjamin.aspx
An dieser Stelle - sozusagen stellvertretend - ein herzliches Dankeschön für die vielen Hinweise! Die reinen Rechtschreibfehler haben wir nun korrigiert und die entsprechenden Kommentare bei den Beiträge gelöscht. Unter: http://historyblogosphere.oldenbourg-verlag.de/comments-by-contributor/Walter+Boehme/ sind aber alle Kommentare weiter einsehbar.
Danke für den Hinweis! Wir haben die Graphik ausgetauscht - mit zweimal Klick lässt sie sich jetzt auch vergrößern.
Jetzt ganz neu zum Thema "Über das Kommentieren in Wissenschaftsblogs": Mareike König auf: http://rkb.hypotheses.org/290
"Neutral" ist Schreiben (von Geschichte) per se nicht. Mit "unabhängig" ist gemeint institutionell unabhängig. Das können sicherlich auch andere als hist.net für sich reklamieren; hist.net dient hier als veranschaulichendes Beispiel. Blogs, die zu hypotheses zählen, sind nicht institutionell unabhängig.
Das würde Jan Hodels These entsprechen: "Weblogs können keine Geschichte erzählen." http://historyblogosphere.oldenbourg-verlag.de/open-peer-review/hodel/#34
Um hierzu mehr Material zu erhalten, gibt es eine Umfrage auf: http://historyblogosphere.org/umfrage-enquete-survey
Ich freue mich besonders über Rückmeldungen zu diesem Schreib-Prozess!
ggf. auch: http://www.thestartupofyou.com/