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Kommentare nach Autor

466 Kommentare
... jetzt antworte ich mir selber und stelle fest, dass ich Pierre Mounier mit Pierre Monnet verwechselt habe.. Also kein Geschichtsprofessor -was aber an der Bedeutung der Aussagen natürlich nichts ändert
Grundsätzlich eine wunderbare Idee. Ich bin dankbar für den Hinweise auf diese wordpress-Erweiterung, die die abschnittsweise Kommentierung erlaubt. Es fällt allerdings auf, dass hier in typisch selbstreferentieller Manier alle Beiträge sich um das Medium drehen, das hier gerade ausprobiert wird. Wenn man in die klassischen humanities ausstrahlen will, sollten wohl auch klassische historische Beiträge aufgenommen werden. Trotzdem: Kompliment!
"Fragmentierung ist Voraussetzung für Vernetzung." Das scheint mir die Kernaussage dieses anregenden Beitrages. Bei Stefan Hessbrüggen ist von nanopublikationen die Rede, das geht in die gleiche Richtung. Beim social tagging Projekt artigo.org passiert etwas ganz Ähnliches: Die crowd vergibt in einem Spiel beschreibende Begriffe für Bilder, in einem anderen Spiel werden diese Begriffe zu Termen zusammengefasst ("combino"), in einem noch zu ersinnenden dritten Spiel die Terme zu Sätzen usw. usf. Aus dem Fragment wächst es ins "Totale" hoch. Bottom up.
Völlig d'accord. Und genau deswegen werden sich à la longue die online-Publikationen auch durchsetzen!
Das stimmt natürlich, aber man könnte ja auch daran denken, dass - wie hier - nur mit Klarnamen angemeldete Kommentatoren schreiben dürfen, die dann auch noch (und das ginge über die Regelung in diesem blog hinaus) ihre Qualifikationsstufe angeben müssen/ sollen/ können.
Auch hier freue ich mich, dass ein Vertreter des establishments mal die dunklen Seiten des closed peer reviewing benennt. Das Argument, es würde zuviel veröffentlicht, wird übrigens besonders gerne von denen gebracht, die über das Einwerben von SFBs etc. hier für den massivsten Nachschub in Form von Dissertationen, Habilitationen etc. sorgen. Auf jeden Fall lassen sich im Internet hochkomplexe nachggeschaltete Qualitätsfilterungs- und bewertungsmechanismen entwickeln.
So lange open acces bzw. online als minderwertig gilt, sollte man vielleicht hybrid ins Auge fassen. Also als ganz normales Buch o.Ä, aber eben in jedem Fall auch online frei zugänglich. Dann ist das Renommée-Problem gelöst
Witzig, der Autor schreibt hier genau über das, was mit dem blog historyblogosphere geändert werden soll. Ich glaube, das nennt man selbstreferentiell! Ob es klappt? Mit dieser absatzweisen Kommentarfunktion scheint mir genau der richtige Weg beschritten
Immerhin mal ein Hochschullehrer, der zugibt, dass er wikipedia gut findet!
Dieser schöne Beitrag zeigt vor allem auch, dass die französischen Wissenschaftsblogger im geschichtswissenschaftlichen Bereich offenbar aktiver sind als die deutschen. Eigentlich verwunderlich, weil ich die dortige Szene - ich kenne aber nur die Kunstgeschichte ein wenig - nicht für sonderlich blogaffin gehalten hätte.
Hut ab vor Isabelle Brancourt!
Umso treffender der Blogbeitrag gegenüber dem Rezensionsjournal, wo häufig alles auf Verträglichkeit runtergekocht wird. Aber eine Warnung gerade an die Jüngeren: Erschweren Sie Ihre Karriere nicht dadurch, dass Sie einem big shot auf die Füße treten. So weit sind wir noch nicht, dass das geht.
Sehr richtig! Die Geisteswissenschaften werden langfristig nur eine Überlebenschance haben, wenn sie sich der Öffentlichkeit gegenüber nicht verschließen. Und auch, dass ein Geschichtsprofessor von Spaß spricht, finde ich gut!